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SMV

Schulsprecher 2009/2010:

Hatice und Sinem

mit den Stellvertretern Saskia und Philip

Vom guten Ton! Und bösen Störungen

Welche Werte sind uns wichtig?

Unser diesjähriges SMV-Seminar in Sechselberg

Schule übt „Zwang“ aus.

Die Schüler können sich nicht aussuchen, mit wem sie zusammen in der Klasse sind, wer ihr Klassenlehrer ist, welche Lehrer sie haben.

Die Schule muss von der Schülern viele „Opfer“ verlangen, deren Notwendigkeiten von den Schülerinnen und Schülern nicht ohne weiteres einsehbar sind:

    o Leistung,

    o Pünktlichkeit

    o Soziale Spielregelen ( auf andere Rücksicht nehmen)

    o Langeweile aushalten

    o Fertigkeiten üben.

Dies alles geht nicht ohne Störungen.

Wann fühle ich mich in der Schule wohl?

Es geht nicht ohne Regeln!

Schon immer ist die Verbesserung des Schulklimas auch ein Thema der Schülermitverantwortung. Was können die Klassensprecherinnen und Klassensprecher selbst dazu beitragen, Störungen zu vermindern?

Welche Störungen kommen am häufigsten vor?

Welche Störungen verhindern Unterricht oder erschweren ihn?

Diesen Fragen gingen wir auf dem diesjährigen SMV-Seminar nach. Dazu wurden

die ungezählten Störungen, die den Schulalltag erschweren genauer untersucht, Ziel war es gemeinsam Regeln zu finden, die diese Störungen vermindern sollen und den Schulalltag für alle Beteiligten erleichtern sollen:

                                                                                 Wie wollen wir miteinander umgehen und

wie wollen wir, dass mit uns umgegangen wird?

Die Sammlung der Störungen war durchaus ertragreich. Auffallend dabei war, dass körperliche Gewalt in unserer Schule eine eher untergeordnete Rolle spielt. (Ohne leugnen zu wollen, dass auch diese vorkommt). Es sind vielmehr die ständigen verbalen Verletzungen, der derbe Umgangston, die vielen Beleidigungen und Ausgrenzungen, die den Schülerinnen und Schülern zu schaffen machen.

Die Klassensprecher waren sich einig, gegen diese „seelischen Verletzungen“ als erstes etwas zu unternehmen. Dazu mussten geeignete Regeln gefunden werden, die positiv formulieren sollten, was ICH dazu beitragen kann, diese „Störungen“ zu reduzieren:

    o Ich vermeide Streit und grenze niemanden aus

    o Ich darf die anderen nicht beleidigen

    o Ich bin tolerant und akzeptiere die Meinung der Anderen

In einer Diskussion sollte eine Chefregel gefunden werden, die alle die anderen Regeln beinhalten sollte:

                Ich respektiere jeden, wie er ist.

Ich respektiere jede wie sie

Dieser Satz deckt sich im wesentlichen mit den Leitsätzen, welche die Gesamtlehrerkonferenz, im Rahmen der Schulentwicklung, an ihrem Pädagogischen Tag im Mai diesen Jahres gefunden hatte. Die dort im „Wertehaus“ als die zentralen festgelegt wurden waren Ruhe, Toleranz und Kreativität. Im Juli wählten dann die Schüler die Werte Leistung, Ehrlichkeit und Toleranz als die ihnen am wichtigsten.

Gegenseitiger Respekt als erstes soziales Lernziel wird nicht ohne die Unterstützung aller am Schulleben Beteiligter zu erreichen sein, darüber machen sich auch die Schülerinnen und Schüler keine Illusionen. Wie dieses Ziel umgesetzt und gelebt werden kann, werden die Klassensprecherinnen und Klassensprecher in den nächsten Wochen und Monaten in ihren Klassen diskutieren.

Dabei geht es nicht darum eine konfliktfreie Schule zu haben, sondern darum die positive Dynamik von Konflikten konstruktiv zu nutzen um aus ihnen zu lernen.                                                                                                                                                                                                           Sohai

 

Kontakt: SMV@burgschule-esslingen.de

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